CMS Templates (Teil 7)

Ich habe in der Content Management System-Serie schon über das ein oder andere berichtet.

Nachdem es im letzten Artikel um Benutzerverwaltung ging, will ich mich nun mit Templates und Template Quellen für die verschiedenen CMS beschäftigen.

Der nächste Artikel nennt wichtige Faktoren für die Perfomance eines CMS.

Template Arten

Zunächst einmal ist es wichtig zu unterscheiden, denn es gibt verschiedene Arten von Templates:

  • Das typische Blog Template
    Wer zum Beispiel WordPress als CMS verwendet, der wird die klare Aufteilung kennen: Content – Sidebar. Genau das verstehe ich unter einem typischen Blog Template. Eine Sidebar und links oder rechts daneben der Content.
  • Themenbezogenes Vorstellungstemplate
    Dann wären da auch noch die themenbezogenen Vorstellungstemplates. Beispiel: Du betreibst eine kleine Tierhandlung. Dann könntest du ein Template mit eingebauten Tierbildern verwenden, was über keine Sidebar verfügt, sondern sich eben auf die Vorstellung deiner Tierhandlung konzentriert.
  • Allzweck Template
    Außerdem gibt es noch Allzweck Templates, diese sind nicht auf ein einziges Thema fixiert und können von den unterschiedlichsten Webmastern auf den unterschiedlichsten Websites verwendet werden.
Wichtig zu wissen ist auch, dass nicht alle in der Serie vorgestellten Content Management Systeme gleich mit Templates umgehen.Bei WordPress gibt es beispielsweise einen Content Div, indem dann der Inhalt angezeigt wird, bei TYPO3 kann man – sofern das Template die Möglichkeit dazu bietet  – einzelne Divs beschreiben.

Templates für WordPress

WordPress ist das bekannteste CMS und verfügt über ein eigenes Template Verzeichnis, dieses enthält über 1 500 Themes, die inzwischen weit über 50 Millionen Mal heruntergeladen wurden.

Für kostenlose WordPress Themes ist dies sicherlich die beste Anlaufstelle. Hier hat man nämlich auch die Möglichkeit die beliebtesten oder die neuesten Themes direkt zu betrachten und nach diesen Kriterien zu sortieren.

Besonders empfehlenswert, aber leider eben auch weit verbreitet sind die offiziellen Templates beginnend mit Twenty Ten bis Twenty Fourteen, die die WordPress Funktionen voll ausnutzen und sich leicht anpassen lassen (z.B. das Bild im Header).

Professionelle, kostenpflichtige Themes werden zum einen seltener verwendet und sind somit einzigartiger. Zudem ist der Stil meistens sauber und die Themes sind für Suchmaschinen optimiert bzw. ermöglichen die einfache Optimierung.

Ein Anbieter von kostenpflichtigen und hochwertigen WordPress Templates ist Der PRiNZ*. Ein Theme ist dort schon ab 40 € zu bekommen.

Templates für Joomla!

Auch Joomla! ist nicht ganz unbekannt. Dementsprechend groß ist die Anzahl der Templates.

Man braucht nur bei Google nach „joomla templates“ suchen und schon springen einem zahlreiche relevante, aber meist kleinere Websites ins Auge, die angeklickt werden wollen.

Funky-Visions.de macht beispielsweise einen ganz professionellen Eindruck, hier findet sich das ein oder andere schicke Template, dafür sind diese auch nicht kostenlos.

Wer eher kein Geld in ein Joomla Theme investieren will, sollte mal bei templates4all.de vorbeischauen. Dort gibt es zwar auch kostenpflichtige, die meisten lassen sich allerdings kostenlos downloaden und verwenden.

TYPO3 Templates

TYPO3 ist in dieser Hinsicht ganz besonders. Hier gibt es nämlich – abhängig vom Template – nicht nur einen Content Div, sondern zum Teil sogar mehrere, die sich einzeln mit Inhalten füllen lassen. Eine nette Idee.

Fehlt nur noch das richtige Template. Das könntest du zum Beispiel auf TYPO3Coder.com finden. Dort gibt es über 70 Templates für TYPO3.

Außerdem könntest du es auch hier oder auch wieder bei der bereits oben vorgestellten Website versuchen.

Templates für Drupal

Drupal ist groß. Dementsprechend gibt es auch ein eigenes Theme Verzeichnis, wo man auf über 1 000 Drupal Templates stößt.

Beim Dr. Web Magazin habe ich noch einen interessanten Artikel gefunden, wo exakt 50 hochwertige Themes für Drupal vorgestellt werden.

Auch hier gibt es die Möglichkeit kostenpflichtige Themes in Auftrag zu geben. Dafür muss sich nur der richtige Anbieter finden.

Fazit zu den CMS Templates

Je bekannter das Content Management System, desto mehr Templates gibt es. Diese Regel trifft fast immer zu, was natürlich heißt, dass es bei WordPress mehr Templates als bei TYPO3 gibt, dafür werden die vorhandenen Templates dann auch häufiger verwendet und sind nicht mehr so einzigartig.

Und genau das ist ein wichtiger Faktor. Der Besucher sollte die Seite sofort wiedererkennen und nicht erst nach dem Titel suchen müssen, der den Namen der Website angibt.

Ein gutes Template für ein Content Management System kann sowohl in puncto Anpassbarkeit als auch in Sachen Suchmaschinenoptimierung viel ausmachen, daher kann es sich lohnen auch einmal in das Theme zu investieren und dafür dann mit einem guten Template ausgestattet zu starten.


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